Service-Hotline                             

GER  |  EN |  ARB




Kundenberatung

0800 222 000 4*

* kostenfrei


E-Mail: info@BEM.com.de


Typ Name Title Size
BEM_flyer.pdf 1.95 MB

Energiespartipp

Richtiges Lüften…

Richtiges Lüften vermeidet Schimmel und senkt die Energiekosten!

Der Mensch dünstet ständig Wasser aus und viele seiner Tätigkeiten, wie z.B. das Kochen, produzieren Wasserdampf in der Wohnung. Diese feuchte Luft führt dann zum einen eventuell zu Schimmel an den Wänden und zum anderen zu hohen Energiekosten, denn die feuchte Luft erwärmt sich schlechter als trockene…

Warum erwärmt sich feuchte Luft schlechter?

Die Frage ist physikalisch relativ einfach in Bezug auf die spezifische Wärmekapazität eines bestimmten Stoffes zu beantworten. Daraus resultiert, dass man Wasser mehr Energie zuführen muss als Luft, um es zu erhitzen. Somit muss man einen Raum mit feuchter Luft mehr heizen, wenn die Temperaturen außen sink, als einen Raum mit trockenerer Luft, um dieselbe Innentemperatur zu halten bzw. zu erreichen.

Wie lüftet man richtig?

Richtiges Lüften ist keine Wissenschaft, sondern relativ einfach und kann somit von Jedem realisiert werden. Das Einzige was man als Hilfsmittel dazu braucht ist eine Stoppuhr (besitzt heute jedes Handy oder Smartphone) und eventuell ein Hydrometer. Letzteres hilft herauszufinden, wie hoch aktuell die Luftfeuchtigkeit im Raum ist und ob man lüften muss oder nicht. Dabei sollte die gemessene Luftfeuchtigkeit maximal 60% betragen. Wer kein Hydrometer hat, der kann einfach regelmäßig nach Plan lüften und macht damit nichts verkehrt…  

Das Wichtigste beim Lüften in der kalten Jahreszeit ist, dass man schnell für einen Luftaustausch sorgt und dabei die Wohnung nicht zu sehr auskühlt. Aus diesem Grund empfiehlt es sich im Winter regelmäßig, d.h. am besten am Morgen und einmal am Abend, für maximal 10 Minuten bei vollständig geöffnetem Fenster durchzulüften. Ideal ist dabei, wenn man wirklich für „Durchzug“ sorgen kann, indem man in verschiedenen Räumen die Fenster öffnet und somit den Luftaustausch beschleunigt. Den größten Fehler den man beim Lüften im Winter (und eigentlich auch im Sommer) machen kann, ist, die Fenster nur anzukippen. Dadurch entsteht so gut wie kein Luftaustausch und man verschwendet nur wertvolle Energie, da nur die warme feuchte Luft oben durch das geschlossene Fenster entweicht und kaum kühle trockene Luft wieder hereinkommt.